Werden wir veralbert?

thN21J17BR Außen mächtig und stabil, innen zerstritten und fragil

Politik entfernt sich von den Bürgern

Ja, wir werden veralbert, das sollten sich so langsam aber sicher alle Deutschen vorwerfen, auch die, die es gerade geworden sind. Denkt man mal zurück an Konrad Adenauer, Ludwig Erhard oder auch Willy Brandt, Helmut Schmidt, Helmut Kohl und Gerhard Schröder da hatten wir zumindest das Gefühl, dass unser Land von durchsetzungsstarken Führungskräften regiert wurde. Sie hatten offenbar ihre politische Mannschaft fest im Griff, oder die Mannschaft hatte mehr individuelle und intellektuelle Qualität als viele Politiker von heute.

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Eine Gefahr für die Welt ?

Den Frieden aufs Spiel setzen…

Am liebsten möchte man ja seine Tageszeitung abbestellen, kein Radio mehr hören und den Fernsehsender nur dann anstellen, wenn Sport oder Tatort kommt…

An den kriegerischen Auseinandersetzungen überall in der Welt und dem schwachen Auftreten europäischer Führungspolitiker hat man sich mittlerweile gewöhnt. Hilflos und widerwillig. Dazu fliegen einem nun auch noch die erschreckenden Statements aus den USA um die Ohren. Hatte man sich in den vergangenen Jahrzehnten mit Kennedy, Johnson, Nixon, Reagan oder den Bushs, recht gemäßigt herumgeschlagen, bekam dann mit Obama sogar einen Nobelpreisträger mit Nelson Mandela Eigenschaften, so wird man nun aber ganz gehörig von Donald Trump durcheinandergeschüttelt.

Lange her...

Nicht sehr wahrscheinlich, dass auch Trump hier mal verewigt wird….

Niederträchtige Lügen, unglaubwürdige Statements, beleidigende Aussagen, dummdreiste Erklärungen, oder einfach schrilles Gepolter, es ist schwer auszuhalten was man vom „wichtigsten und größten Politiker“ der Welt zu hören bekommt. Was ist das wirklich, was uns allen gelegentlich die Luft anhalten lässt? Ist Donald Trump die Führungskanone die er vorgibt zu sein und die mit geschicktem Verhandlungstalent die politische Kulturlandschaft grundlegend verändern will? Zum Wohle aller Amerikaner? Fast die Hälfte aller seiner Wähler lieben ihn und glauben ihm, dass er Amerika wieder groß machen kann. Irritiert ist man allerdings immer dann, wenn Bilder von seinen Anhängern gezeigt werden. Breitschultrige Cowboytypen in Outfits die wir noch aus Wildwestfilmen kennen, oder gutgenährte Frauen in Square Dance Trachten, grölen ihm zu, wenn er seine Auftritte hat. Immer kräftig draufgehauen auf alles was nicht zu Amerika gehört, ist das was sie hören wollen. Wie lange kann er das aufrecht erhalten? Besonders kritisch ist es dann, wenn selbst seine unverschämten Lügen und seine sexistischen Aussagen gut gefunden werden. Irgendwann muss doch der kleingeistigste Amerikaner merken, wen er da vor sich hat.trump-golf-course-bronx-02[1]

Handicap 5 ? Bei dieser Haltung! Eindeutig Fake News

Hatte es schon das eine oder andere Mal den Hauch eines Amtsenthebungs-verfahren gegeben, so entledigte er sich einfach der Querulanten und schickte sie in den Ruhestand. Fake News, oder auf gut deutsch, manipulativ verbreitete Nachrichten, gehören nun zu seinem reichhaltigen Wortschatz, was damit der neuen, politischen Sprachkultur entsetzlich wehtun muss. Nun gibt es schon ernstzunehmende Kreise, die ihm zumindest Kenntnisse einer manipulierten Präsidenten-Wahl unterstellen. Frühere Besuche in Moskau sollen ihn dabei erpressbar gemacht haben. Ob es nun amouröse Abenteuer, oder geschäftliche Verbindungen waren, ist bislang unbekannt.

An zahlreichen Stammtischen werden schon neben Amtsenthebungen nach weiteren Lösungen gesucht die ihn endlich zur Ruhe bringen sollen…

Amerika, Land der unbegrenzten Möglichkeiten, einst gepriesen, weil jeder Mensch es schaffen kann in diesem Land etwas zu werden. Vom Tellerwäscher zum Millionär. Familie Trump, ursprünglich aus der Pfalz, hatte es einst geschafft. Heute dürfte zwar alles etwas schwieriger zu erreichen sein, aber die Legende lebt. Fühlt Donald Trump Missionarisches in sich, diese Legende wieder zum Leben zu erwecken, Amerika groß zu machen? Er ist 72 Jahre alt, hatte vielleicht nie damit gerechnet Präsident der USA zu werden. Nun ist er es und offensichtlich genießt er es und versucht mit einfachen populistischen Worten Amerika über alles zu stellen. Seine hektischen wirtschaftlichen Maßnahmen führen mittlerweile zu Handelskriegen, die sowohl seinem, als auch anderen Ländern großen Schaden zufügen könnten. Ob ihm das alles bewusst ist? Zweifel sind hier angebracht. Mittlerweile verzweifeln aber auch eigene Parteigrößen an seinem Politikstil und sorgen sich um die Zukunft des Landes. Vielleicht gelingt es ja ihnen, dass der Spuk Trump bald vorbei ist und die Welt sich wieder beruhigt. Unruhig genug ist sie ja schließlich schon.

 

Launische Diva läßt Mainmetropole jubeln

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Eintracht Frankfurt jubelt! Ein Foto von Stefan Maurer

Aus einem beschaulichen Pfingstsonntag wurde dank eines einzigen Fußballspiels ein Tollhaus. Frankfurt, Bankenstadt am Main, in den Touristikführern der Welt beschrieben als kleine Weltstadt, Zentrale Hessischen Apfelweines, Heimat des Handkäs mit Musik und bislang eines mittelmäßigen Fußballvereins, hatte durch den Sieg im DFB Pokal gegen die bajuwarischen Überflieger des FC Bayern München etwas geschafft was selbst größten Optimisten nicht eingefallen wäre, oder nur als lauwarmer Scherz in einer verräucherten Fankneipe die Leute zum Lachen gebracht hätte. Weiterlesen

Wir schaffen das….?

 

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Untergangsstimmung?

Was ist los bei uns? In den vergangenen Monaten scheint in unserem guten, reichen Land allerhand daneben zu laufen. Was haben wir nicht alles in den letzten zwei, drei Jahren erlebt. Eine ungebremste, unkontrollierte Menschenflut aus vielen Ländern der Welt die Zuflucht bei uns suchen. Überforderte Behörden und kaum qualifizierte Integrationshelfer standen vor fast unlösbaren Aufgaben. Wohin mit den vielen Flüchtlingen? Wer darf bleiben, wer nicht. Wie viele kommen noch? Steigende Kriminalität die nicht ausblieb und recht häufig zu rassistischen Gewalttaten führte. Die vorherige Regierung, die dem fast hilflos entgegenstand und die „neue alte“ Regierung, die daraus kaum gelernt hat, erschreckte die Bundesbürger und trieb viele von ihnen in rechtsradikale Gruppierungen. Hatten sich unsere europäischen Partner geschickt dem Ansturm der Flüchtenden entzogen, öffnete Deutschland immer weiter seine Tore. Merkels „wie schaffen das“ wurde zu einem Fluch den sie nicht mehr los wurde.

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Sylt – Insel ohne Insulaner

Ende einer Reise…

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Sylt kann auch einsam sein…

Urlaubszeit, Reisezeit, Chaoszeit, die alljährlich wiederkehrende Katastrophe auf deutschen Straßen. Aber; man nimmt es hin, freut sich auf seine wohlverdienten Ferien, wo immer sie auch verbracht werden. Ist es in Richtung Süden, so strapazieren zahlreiche Baustellen die urlaubsreifen Nerven der Reisenden. Entscheidet man sich für den Norden oder gar für den Osten, so stellt der auf Entspannung eingestellte Urlauber fest, dass es eigentlich egal ist wohin er sein Auto auf vollen deutschen Autobahnen lenkt. Federballspielende Rheinländer, picknickende Holländer und fluchende Touristen aus anderen Ländern sind wahrlich keine erfreulichen Ablenkungen im Stau der Verzweifelten. Der Lichtblick ist das Ziel, das man vor Augen hat. Die Freude, endlich sein Feriendomizil zu erreichen, sich an Stränden, in den Bergen, oder auf dem Schiff von der Sonne verwöhnen zu lassen, lässt die unangenehme Seite des Urlaubs ein wenig vergessen. Weiterlesen

Frankfurter wählen nicht gerne…

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Weltstadt mit Provinzcharakter

Ja, was tut man denn nicht alles um herauszufinden, ob die Weltordnung noch intakt ist. Der fast täglich stattfindende Terror der uns (noch) im Fernsehsessel erstarren läßt, die vielen kriegerischen Auseinandersetzungen, die beängstigend näherkommen, Verlogenheit, Hass, Populismus und vor allem die Selbstherrlichkeit und der Egoismus vieler Machthaber in der Welt, stellt jedoch alles in Frage. Unser Einfluss auf Derartiges ist bedauerlicherweise äußerst gering bis nahezu erfolglos. Also versuchen wir herauszufinden, ob wenigstens unsere kleine Weltordnung vor Ort stabil ist. Die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt schien dafür geeignet.

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Alptraum Porto

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Die Altstadt von Porto

Es sollte ein wunderschönes Jahr 2017 werden. Schließlich stand man sich am Silvesterabend ja nicht grundlos champagnergelaunt gegenüber und hoffte, mit dem Glas in der Hand gesund zu bleiben und von allem Bösen ferngehalten zu werden. Diese Gedanken trägt doch so mancher von uns dann auch die nächsten 12 Monate vor sich her. Vor allen Dingen in einem Alter, in dem man sich gelegentlich schon mal mit dem Worst-Case seines Lebens auseinandergesetzt hatte. Darüber hatten wir das eine oder andere Mal tatsächlich nachgedacht. Weiterlesen